Konsequent setzten die Gestalter dieser Schwimmhalle ganz auf den Einsatz von Naturstein. Sowohl der Pool selbst als auch die Flächen sind mit unterschiedlichen Steinen ausgekleidet. Dies lässt den Raum zeitlos und modern zugleich wirken.

Steinerne Kunst

Im Zuge seines Wohnhaus-Neubaus ließ der Bauherr auch eine Schwimmhalle ins Gebäude integrieren. Das Gelände ist auf zwei Ebenen angelegt, und die Schwimmhalle  wurde im tieferen Teil des Gebäudekomplexes situiert mit Austritt auf die Terrasse und freiem Blick in die Landschaft. Mit dem Bau des Schwimmbades wurde das Team von Westpool beauftragt.

Über eine Treppe gelangt man vom Wohnbereich hinunter in die Schwimmhalle. Das 10 x 4 m große Becken füllt den Raum fast komplett aus. Raumhohe Glasscheiben und Glasschiebetüren lassen ihn größer wirken und bringen viel Tageslicht hinein. Sie erlauben auch den schnellen Austritt auf die Terrasse und in den Garten. Zusätzlich wirken große Spiegel sowohl im Eingangsbereich zur Wohnhausseite hin als auch links und rechts einer beeindruckenden Steinwand raumvergrößernd. Um den Pool herum verblieb genügend Umgangsfläche, um nach dem Baden die Schwimmhalle auch als Relax- und Ruhebereich nutzen zu können.

 


Der Pool wurde unmittelbar an die Wand herangerückt, und die mächtige Natursteinwand steigt aus dem Wasser nahtlos ohne Versatzstufe bis zur Decke. Auf den drei übrigen Seiten wird das Becken von einer Überlaufrinne umschlossen. Das Wasser fließt über einen breiten Beckenkopf in die dahinter liegende Rinne, die von den Umgangsplatten überdeckt und damit nicht zu erkennen ist. Ein dunkler Stein hebt den Beckenkopf besonders hervor. Die Wasserlinie scheint wie mit dem Lineal gezogen auf einer Linie mit dem Umgang, und sie wirkt wie aus dem Boden herausgestanzt. So haben die Schwimmer auch vom Pool aus einen guten Ausblick ins Freie. Das Becken wurde aus Ortbeton errichtet, mit einer Abdichtung versehen und dann mit Fliesen ausgekleidet. Um der Anlage ein einheitliches stimmiges Bild zu geben, wurde bei den Umgangsplatten der gleiche Stein verwendet wie bei der Wand hinter dem Pool. Die Aufmerksamkeit des Betrachters wird nicht abgelenkt, sondern ganz auf das Schwimmbad konzentriert. Und die ganz in Schwarz gehaltene Decke verstärkt noch diesen Eindruck.

Zur Beckenausstattung gehören eine ebenso stylisch gehaltene Einstiegstreppe, eine Rollladen-Abdeckung, die in einem Schacht verborgen im Becken ruht, und LED-Scheinwerfer. Im Untergeschoss unter dem Schwimmbecken ist die Schwimmbadtechnik installiert. Eine Filteranlage mit Mehrwegeventil und frequenzgesteuerter Pumpe, ein Elektrolysegerät und die Mess- und Regeltechnik sind hier sauber und gut zugänglich untergebracht. Am Display der Steuerung kann der Bauherr seine Wasserwerte abrufen und bei Bedarf korrigieren, aber auch die Attraktionen ansteuern. Fotos: Hilde Verbeke

 

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