Der vorhandene Raum war klein, aber immer noch groß genug, um darin eine hochwertig ausgestattete Wellnessanlage zu integrieren. Auch ein kleiner Pool fand darin seinen Platz.

Wohlfühloase im Verborgenen

Nach langem Suchen hatte der Bauherr schließlich gefunden, was er wollte: ein altes flämisches Jugendstilhaus, das mitten im Zentrum in einer attraktiven belgischen Stadt gelegen ist. Nach einer Besichtigung und eingehender Begutachtung entschloss er sich schnell zum Kauf. Denn solch attraktive Immobilienangebote speziell in den Innenstädten sind rar. Nach dem Kauf ließ er das Gebäude von innen komplett entkernen, nach seinen Vorstellungen umbauen und vor allem technisch modernisieren.

Deutlich schwieriger gestaltete sich ein anderer Wunsch des Bauherrn, in die Villa noch einen attraktiven Wellnessbereich einzubauen. Dafür kam nur das Kellergeschoss des Hauses in Frage. Ein Freund hatte ihm die Schwimmbadexperten von West-Pool empfohlen. Johan Declerq von West-Pool und der beauftragte Architekt entwickelten gemeinsam eine Lösung, wie im Untergeschoss des Hauses ein kleiner, aber attraktiver Wellnessbereich integriert werden konnte.

So wurde auch das Kellergeschoss entkernt und bauphysikalisch so aufgerüstet, dass darin eine Wellnessanlage integriert werden konnte. Der Bauherr wünschte, dass auch ein Pool zur Ausstattung gehört, der nicht nur zum Relaxen, sondern richtig auch zum Schwimmen geeignet ist. Johan Declerq erläuterte ihm die Möglichkeiten, wie ein relativ kleiner Pool dank einer Gegenstromanlage zu einem vollwertigen Fitnessbecken aufgewertet werden kann. So fiel die Wahl auf ein 4 x 1,80 m großes Schwimmbecken aus Beton mit einer Polyesterbeschichtung, welche die vom Bauherrn gewünschte fugenlose Oberfläche sicherstellte. Dank der leistungsstarken Gegenstromanlage kann der Bauherr auch auf der kleinen Fläche sein Schwimmtraining absolvieren. Zur weiteren Ausstattung des Skimmerbeckens gehören eine Rollladen-Abdeckung und LED-RGB-Scheinwerfer, die das Wasser, aber auch den ganzen Wellnessraum in ein bezauberndes Licht tauchen. Große Glasscheiben und Glasschiebetüren trennen die Poolanlage vom restlichen Raum ab, halten sie aber optisch immer präsent.

Auch was die Pooltechnik betrifft, ließen sich die Planer etwas Besonderes einfallen. Da der Platz knapp war und ein kompletter Technikraum nochmals eine Etage tiefer oder auf gleicher Ebene nicht eingebaut werden konnte, wurde die Pooltechnik direkt hinter dem Becken an der Wand montiert. Eine Falltüre trennt sie vom restlichen Raum ab. Per Knopfdruck senkt sich die Platte ab und die Anlagentechnik ist sofort zugänglich. Hinter der Metallplatte verbergen sich ein sopra-Filter mit Stangenventil und drehzahlgeregelter Pumpe, eine Aguabel-Elektrolyse-Anlage mit Dosiertechnik sowie die omnicon-Poolsteuerung, an der der Bauherr seine Wasserwerte abrufen und bei Bedarf Korrekturen vornehmen kann. Auch die Gegenstromanlage und die LED-Scheinwerfer sind hier aufgeschaltet. Damit der Blick nicht auf eine hässliche Metallplatte fällt, ist diese zur Raumseite hin mit dünnen weißen PVC-Rohren verkleidet, die aus der Distanz wie eine Gardine wirken. Die übrigen Wände wurden mit großen dunklen Steinplatten bedeckt. In Zusammenspiel mit dem farbigen Licht bekommt der Raum eine geheimnisvolle, fast schon mystische Anmutung. Die glatte, schwarze Fläche wird nur durch einen Wasserfall durchbrochen, der aus der Wand tritt und sich ins Becken ergießt. An der zweiten Wand zieht eine kleine Figur die Blicke auf sich, die durch einen Strahler in Szene gesetzt wird.

Auch die weitere Raumausstattung enthält alle Elemente zum Wohlfühlen. Eine großzügig dimensionierte Saunakabine, die zusätzlich mit Infrarotsitzen ausgestattet ist, wurde durch eine breite Glasfront geöffnet. Die Badenden können von der Kabine aus bequem den Ausblick in ihr Wellnessreich genießen. Des Weiteren sind eine freistehende Badewanne, zwei Massagesessel, ein Loungebereich und eine Bar in der Wellnessanlage integriert. So ist es hervorragend gelungen, auf begrenztem Raum im Untergeschoss der Villa einen hochwertigen Wellnessbereich zu integrieren.

Fotos: Hilde Verbeke

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